Blended Learning

Blended Learning

Webknapsack – eine Entwicklung der NMS Enns

Ein erfolgreicher Lernprozess entsteht, wenn es gelingt, einen Mittelweg – eine Art Balance zwischen Selbstständigkeit der Lernenden und Anleitung, Strukturierung und Begleitung zu finden. Selbstverständlich und unkompliziert übernehmen Schüler/innen das Arbeiten mit unseren Web(k)napsackmethoden.

Die Freude an diesen „neuen“ Unterrichtsmethoden stärkt sicherlich die Motivation und den Arbeitswillen – in Wirklichkeit sind es aber nicht so sehr die neuen Methoden, die diese Effekte erzeugen, sondern die dadurch neu gewonnene Selbstständigkeit, erhöhte Unabhängigkeit von Lehrer/innen und die Möglichkeit, weitgehend im individuellen Tempo arbeiten zu können.

Webknapsack – was ist das?

  • Der Begriff „knapsack“ kommt ursprünglich aus dem Deutschen: Knapsack (1)
  • Knap(p)sack steht für „Reisetasche“ oder auch „Vorratsbeutel“ – im Duden.
  • Heute bedeutet das Wort „knapsack“ in der amerikanischen und englischen Sprache in etwa Rucksack.
  • Web ist die Kurzform von World Wide Web (WWW)

Das Wort Webknapsack steht an der NMS Lauriacum Enns für von uns Knapsack (1)maßgeschneiderte modulartig aufgebaute Blended Learning Methoden.
Didaktisch gesehen vereinen Webknapsacks klassischen Unterricht und moderne Formen von E-Learning und IKT- Anwendungen. Als sichtbares Ergebnis entsteht ein ePortfolio – eine Leistungsmappe des Lernens und Werdens unserer Schüler/innen in digitaler Form.

Weder Lehrende noch Lernende benötigen besondere Vorkenntnisse zum Einstieg, zur Anwendung oder zur eigenen Erstellung eines Webknapsack.

Webknapsack – Aufbau und Inhalt

Knapsack (3)Allgemeine Einführung

Ein Web(k)napsack kann aus vielen verschiedenen Teilaspekten bestehen – Einem  Daypack zum Beispiel – also einem „kleinen Rucksack“ – Arbeitsblätter, Zusatzmaterialien, usw. zu  bestimmten Themen für Schüler/innen zu „packen“ gelingt Lehrer/innen mühelos. Aber schon nach kurzer Zeit können Schüler/innen selbstständig Daypacks zusammenstellen – für Mitschüler/innen oder als Teil von Projekten und Präsentationen. Dieser beinahe nahtlose Wechsel von Anwender/innen zu Materialersteller/innen spiegelt nur eine Stärke von Webknapsack wider.

Ein anderer Bestandteil von einem Web(k)napsack sind sogenannte Foto-Learning-Projekte. Deren Effizienz erweist sich in der Praxis ebenfalls als recht hoch. Die Methode Bilder von Schüler/innen mit „stofflichen“ Inhalten zu verknüpfen und zu transportieren – also quasi ein Nach- und Miterleben zu ermöglichen – erzeugt positive Resonanzen und Synergien. Foto-Learning-Projekte stellen eine gute Grundlage für ein positives Herangehen an die „Sache“ dar – sie sorgen für ein gutes Lernklima und erzeugen hohe Motivation.

⇒ Umsetzung und konkrete Herangehensweise