Cybermobbing – was tun?

0cyber-bullying-122156_1280Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie war bzw. ist jeder fünfte Jugendliche der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen Opfer von Cybermobbing – also Mobbing im Internet. Darauf wiesen NGOs anlässlich des Menschenrechtsbefundes 2014 der Österreichischen Liga für Menschenrechte hin.

Die Gemeinheiten im Netz haben primär das Ziel, eine Person schlecht zu machen. Beinahe jeder Jugendliche gibt an, dass er bereits die Erfahrung gemacht hat, dass über ihn Lügen im Internet – beispielsweise auf  WhatsApp oder Facebook verbreitet wurden. Viele geben sogar an, dass jemand schon einmal peinliche Fotos oder Filmchen von ihnen ins Internet gestellt hat.

 

Die schlechte Nachricht
Cyber -/Mobbing Opfer müssen sich wehren. Doch die wenigsten Betroffen wissen wie.

Die gute Nachricht
Cyber-/ Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!  Es gibt viele Stellen die helfen, gerne auch anonym. Kein Mobbingopfer ist alleine!

Die persönliche Checkliste für Eltern, wenn Cybermobbing auftritt:

Die persönliche Checkliste für Lehrer/innen, wenn Cybermobbing auftritt:

 

Und noch etwas …

… neben den Lebensräumen „Familie und Schule“ gewinnt für Kinder und Jugendliche der Lebensraum „Virtuelle Welt“ zunehmend an Bedeutung – in manchem Bereichen findet man ihn im Ranking der 13-18jährigen sogar auf Platz 1.

Mobbing via SMS, Facebook, Whatsapp oder anderen internetbasierenden  Netzwerken ist mittlerweile neben dem Leistungsdruck häufigster Auslöser von Störungen. Gerade für psychische Belastungen besitzen viele Kinder und Jugendliche oft keine Sprache und reagieren daher mit körperlichen Beschwerden – die Klassiker: Bauchweh, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit, … – allesamt Hilferufe auf körperlicher Ebene. Das Charakteristische dieser Störungen ist, dass sie trotz wiederholter Untersuchungen ohne medizinischen Befund bleiben.

Die schlechte Nachricht
Eltern eines Cyber- / Mobbingopfers können  die Mitschüler/innen nicht wirklich zu einer Verhaltensänderung  zwingen!

Die gute Nachricht
Es ist aber gut möglich Täter/innen enge Grenzen zu setzen und Umdenkprozesse in Gang zu bringen.

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